NASA verzeichnet mehr als 6.300 bestätigte Exoplaneten
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Stern
Proxima Centauri ist der sonnennächste Stern: ein aktiver Roter Zwerg im Alpha-Centauri-System, dessen Planet b die Unsicherheiten möglicher Bewohnbarkeit veranschaulicht.
Proxima Centauri, auch als GJ 551 katalogisiert, ist der sonnennächste Stern. Er liegt ungefähr 4,2 Lichtjahre entfernt im Sternbild Zentaur, bleibt wegen seiner geringen Leuchtkraft aber für das bloße Auge unsichtbar. Proxima ist ein Roter Zwerg. Die von Boyajian und Kollegen übernommene Klasse M5.5 V beschreibt einen deutlich kühleren Stern als die Sonne, keine verkleinerte Kopie mit identischen Bedingungen.
Die scheinbare Nähe zu Alpha Centauri A und B allein bewies noch keine physische Verbindung. Eine im Dezember 2016 von der ESO vorgestellte Radialgeschwindigkeitsanalyse stützte die gravitative Bindung an dieses Paar: Zusammen bilden sie ein Dreifachsystem. HARPS-Beobachtungen ermöglichten den Vergleich der Relativbewegung mit der nötigen Fluchtgeschwindigkeit. Die Zugehörigkeit zu Alpha Centauri ist von der gemeinsamen Zugehörigkeit zur Milchstraße zu unterscheiden.
Das Profil übernimmt den historischen Parametersatz aus Boyajian et al. (2012), Tabelle 6: 0,141 ± 0,007 Sonnenradien, eine effektive Temperatur von 3054 ± 79 K und 0,00155 ± 0,00002 Sonnenleuchtkräfte. Der Radius stammt aus den interferometrischen Arbeiten von Demory et al. (2009). Temperatur und Leuchtkraft verbinden Winkeldurchmesser, Strahlungsfluss und Entfernung. Das sind keine neuen Messungen aus 2026. Die effektive Temperatur bedeutet auch nicht, dass der gesamte Stern überall gleich heiß ist.
Die angenommene Masse von 0,118 Sonnenmassen beruht auf einer empirischen Masse-Leuchtkraft-Beziehung im K-Band. Die Studie setzt 10 % Unsicherheit an, entsprechend ungefähr 0,012 Sonnenmassen. Sie ist keine direkt interferometrisch gemessene Masse. Die gerundete Entfernung von 4,2 Lichtjahren dient der Einordnung und ersetzt keine präzise astrometrische Lösung.
Die Kampagne Pale Red Dot entdeckte die periodische Bewegung des Sterns, die 2016 zur Bekanntgabe von Proxima b führte. Die Umlaufzeit beträgt ungefähr 11,2 Tage. Das Team verglich Radialgeschwindigkeiten mit Helligkeitsschwankungen, um ein Planetensignal von Sternaktivität zu unterscheiden. Proxima zeigt Strahlungsausbrüche; ultraviolette Strahlung und Röntgenstrahlung können die Entwicklung einer nahen Planetenatmosphäre beeinflussen.
Eine Bahn in der habitablen Zone bezeichnet eine Bestrahlung, die unter bestimmten Annahmen flüssiges Wasser zulässt. Sie beweist weder Ozeane noch eine Atmosphäre oder Leben. Temperatur, Strahlung und Entwicklungsgeschichte müssen gemeinsam betrachtet werden. Dieses Profil unterscheidet den Stern von seinem Planeten und datiert die Quellen: Die Entdeckung von 2016 wird nicht als aktuelle Nachricht dargestellt.
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