Planetenkonstellation: eine scheinbare Reihe, die die Positionen im All nicht immer widerspiegelt
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Planet
Merkur ist der sonnennächste und kleinste Planet des Sonnensystems. Die JPL-Kennung 199 bezeichnet eine Gesteinswelt mit 2439,4 ± 0,1 km mittlerem Radius, einer siderischen Rotation von 58,6462 Tagen und einer äußerst dünnen Exosphäre.
Merkur ist der kleinste Planet des Sonnensystems und der Sonne am nächsten. Sein NAIF-Code bei NASA/JPL lautet 199; er ist keine Sternkennung. Die Tabelle physikalischer Parameter des JPL nennt einen mittleren Radius von 2439,4 ± 0,1 km, eine Masse von 3,30103 × 1023 kg und eine mittlere Dichte von 5,4289 g/cm3. Der mittlere Radius beschreibt eine Kugel gleichen Volumens, nicht die Höhe jedes Oberflächenpunkts. Merkur gehört zum Sonnensystem und besitzt keine feste Sternentfernung in Parsec.
Das JPL nennt eine siderische Rotation von 58,6462 Erdtagen, gemessen gegenüber den Sternen. Der Sonnentag, der auch von der Bahnbewegung abhängt, dauert laut NASA ungefähr 176 Erdtage. Ein Jahr dauert etwa 88 Tage: Auf zwei Umläufe kommen drei Eigendrehungen. Eine Achsendrehung entspricht daher keinem vollständigen Zyklus von Sonnenaufgang zu Sonnenaufgang. Veränderliche Bahngeschwindigkeit und Rotation erklären, weshalb die Sonne von manchen Regionen aus kurz stillzustehen und rückwärts zu laufen scheint.
ESA nennt ungefähre Temperaturen von −180 °C in der Nacht bis 450 °C am Tag. Die vorliegenden Belege enthalten weder eine vollständige räumliche oder jahreszeitliche Temperaturkarte noch ein quantifiziertes Modell des Wärmetransports. Sie erlauben jedoch, den extremen Kontrast mit Beleuchtung und dem Fehlen einer dichten Atmosphäre zu verbinden. Die Werte sind daher als Referenz für Tag- und Nachtbedingungen zu verstehen, nicht als einheitliche Temperatur des gesamten Planeten.
Merkur besitzt keine dichte, erdähnliche Atmosphäre. Die NASA beschreibt eine äußerst dünne Exosphäre, gespeist durch Atome, die Sonnenwind und Meteoroideneinschläge aus der Oberfläche lösen. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen Sauerstoff, Natrium, Wasserstoff, Helium und Kalium. Diese Hülle hält nachts kaum Wärme zurück. Gas um den Planeten bedeutet weder erdähnlichen Druck noch entsprechenden Schutz oder eine vergleichbare atmosphärische Zirkulation.
Merkur hat einen ungewöhnlich großen Metallkern. Die NASA beziffert dessen Radius auf etwa 2074 km, rund 85 % des Planetenradius: Verglichen werden Radien, nicht Volumina. Hinweise sprechen für einen teilweise geschmolzenen Kern. Eine 2019 von der NASA vorgestellte Studie leitete aus MESSENGER-Messungen von Rotation und Schwerkraft außerdem einen festen inneren Kern von etwa 2000 km Durchmesser ab. Das sind modellgestützte Schätzungen, keine Bohrmessungen. Mantel und Kruste bilden eine deutlich dünnere äußere Hülle; das Magnetfeld an der Oberfläche ist schwach verglichen mit dem der Erde.
Die NASA-Raumsonde MESSENGER umkreiste Merkur mehr als vier Jahre. Nach NASA bestimmte die Mission die Oberflächenzusammensetzung, erschloss die geologische Geschichte, fand Details des inneren Magnetfelds und bestätigte, dass die polaren Ablagerungen überwiegend aus Wassereis bestehen. Diese Aussage betrifft das Vorherrschen von Wassereis in nachgewiesenen polaren Ablagerungen, nicht global freiliegendes Oberflächenwasser. Die Mission zeigt Merkurs wissenschaftlichen Wert als Verbindung von Geologie, Zusammensetzung, Gravitation, Magnetismus, polaren flüchtigen Stoffen und der Wechselwirkung von Oberfläche und Sonnenwind.
Die NASA datiert Merkurs Entstehung auf etwa 4,5 Milliarden Jahre vor heute. Seine Oberfläche bewahrt zahlreiche Krater und große Einschlagbecken wie Caloris mit etwa 1550 km und Rachmaninoff mit etwa 306 km Durchmesser. Dazu kommen Ebenen und Steilhänge, die mit der Kontraktion beim Abkühlen zusammenhängen. Merkur hat keine Monde und keine Ringe. Diese Tatsachen sind dokumentiert und nicht unbekannt, nur weil sie in einem abgerufenen Auszug fehlen. Die detaillierte innere und geologische Entwicklung wird weiterhin mit Beobachtungen, Modellen und Missionsarchiven untersucht.
Die Werte enthalten Zeitraum und Unsicherheit, soweit verfügbar. Diese Ansicht simuliert keine Echtzeitpositionen.
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