Personen in der Raumfahrtgeschichte recherchieren: Was Archive erzählen können
Ein Leitfaden zur Recherche über Personen der Raumfahrtgeschichte anhand der Dokumentationsangebote der NASA und eines Verweises auf das ESA-Arch...
orbital launch vehicle
Das 2011 stillgelegte NASA-Raumtransportsystem bestand aus einem wiederverwendbaren Orbiter, einem Außentank und zwei Feststoffboostern.
Das Space Shuttle startete wie eine Rakete und kehrte zur Landung auf eine Flugzeugpiste zurück. Der von Rockwell International gebaute Orbiter beförderte Besatzung und Fracht. Drei Haupttriebwerke verbrannten flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff aus dem Außentank; zwei Feststoffbooster lieferten einen großen Teil des anfänglichen Schubs. Es war keine konventionelle Rakete mit zwei hintereinander angeordneten Stufen.
Die NASA nennt eine Gesamthöhe von 184 Fuß, ungefähr 56,08 m, sowie eine missionsabhängige Startmasse von rund 2.040 Tonnen. Der Durchmesser von etwa 8,4 m gehört zum Außentank, nicht zur Breite des gesamten Systems. Die Feststoffbooster wurden abgetrennt und sanken an Fallschirmen zur Bergung herab; der Außentank wurde nicht wiederverwendet.
Das Programm absolvierte 135 Flüge zwischen 1981 und 2011. Columbia begann am 12. April 1981, Atlantis schloss das Programm mit der Landung am 21. Juli 2011 ab. Zu den Aufgaben gehörten Forschung, Satellitenoperationen und der Aufbau der Internationalen Raumstation.
Nutzlast und Schub erfordern Angaben zu Konfiguration, Umlaufbahn und Flugphase. Die alten Werte von 24.400 kg und 28.200 kN bleiben archiviert und gelten nicht als durch diese Quellen bestätigte allgemeine Leistungsdaten.
Kontext
Ein Leitfaden zur Recherche über Personen der Raumfahrtgeschichte anhand der Dokumentationsangebote der NASA und eines Verweises auf das ESA-Arch...