NASA verzeichnet mehr als 6.300 bestätigte Exoplaneten
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Stern
51 Pegasi, auch HD 217014, ist ein sonnenähnlicher Stern. Berühmt wurde er 1995 durch die Entdeckung seines Planeten 51 Pegasi b, eines heißen Jupiters.
51 Pegasi und HD 217014 bezeichnen denselben Stern im Sternbild Pegasus. Der Buchstabe b kennzeichnet seinen Planeten: 51 Pegasi b, auch Dimidium genannt. Diese Trennung ist wichtig, denn Radius und Temperatur dieses Profils gehören zum Stern, nicht zum Gasriesen auf seiner Umlaufbahn. Es handelt sich um einen sonnenähnlichen Stern. Die hier beibehaltene Klasse G3 V gehört zum Parametersatz von Boyajian aus dem Jahr 2013.
Michel Mayor und Didier Queloz entdeckten den Planeten 1995 mit der Radialgeschwindigkeitsmethode. Periodische Verschiebungen im Spektrum zeigten die Bewegung des Sterns unter dem gravitativen Einfluss eines Begleiters. Dies war der erste entdeckte Exoplanet um einen sonnenähnlichen Stern, nicht der erste Exoplanet überhaupt: Pulsarplaneten waren bereits seit 1992 bekannt. Die Arbeit wurde mit dem Physiknobelpreis 2019 gewürdigt.
51 Pegasi b umrundet seinen Stern in ungefähr 4,23 Tagen. Er ist ein heißer Jupiter, also ein Riesenplanet nahe seinem Stern. Die Entdeckung zeigte, dass andere Planetensysteme nicht die Anordnung unseres Sonnensystems wiederholen müssen. Der ursprüngliche Nachweis beruhte auf Sternbewegungen, nicht auf einem Foto mit sichtbaren Einzelheiten der Planetenoberfläche. Diese Umlaufzeit gehört zum Planeten und darf nicht dem Stern selbst zugeordnet werden.
Übernommen wird die einzelne Messzeile aus Boyajian et al. (2013), Tabelle 3, die als Ergebnis dieser Studie gekennzeichnet ist: 1,1501 ± 0,0195 Sonnenradien, eine effektive Temperatur von 5750 ± 46 K und 1,2962 ± 0,0156 Sonnenleuchtkräfte. Es handelt sich nicht um den zusätzlich angegebenen gewichteten Mittelwert. Der Radius verbindet Interferometrie und Entfernung; die Temperatur nutzt den bolometrischen Strahlungsfluss. Die Masse von 1,064 Sonnenmassen ist eine Schätzung aus Entwicklungsmodellen ohne individuell ausgewiesenen Fehler in dieser Zeile, keine direkte oder exakte Messung.
Die beibehaltene Astrometrie stammt aus HYG 4.1: 15,6079 Parsec, ungefähr 50,91 Lichtjahre. Beide Einheiten beschreiben jetzt dieselbe Entfernung. Dies ist ein historischer Katalogwert, keine Echtzeitposition. Das Exoplanetenarchiv der NASA enthält andere Lösungen und eine neuere Referenzentfernung von rund 15,46 Parsec. Auch unterschiedliche Radien und Spektralklassen sind dort aufgeführt. Sie werden nicht mit den Werten von 2013 zu einer vermeintlich einheitlichen Beobachtung vermischt. Datierung, Methoden und Unsicherheiten ermöglichen sinnvolle Vergleiche, ohne eine Katalogrevision als plötzliche physische Veränderung des Sterns darzustellen.
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